Chorsingen in Unternehmen

Neuestes Firmenchorprojekt in einem großen Nürnberger Unternehmen

"Frau Langnickel, mir schwebt schon lange ein Firmenchor vor. Ich bin für das Gesundheitsmanagement  verantwortlich". Der Beginn eines Firmenchorprojekts. Nach einer Einführungsveranstaltung vor Ort - bei der der Raum bereits aus allen Nähten platzte, legten wir los. Auf Wunsch der Mitarbeiter bin ich jetzt immer Montag Mittag 12 Uhr bis 13 Uhr in der Firma.

"Come&Sing" lautet die Devise. Singen tut gut, entspannt, erfrischt. Und diese Chance zur aktiven Mittagspause nutzen regelmäßig etwa 40, manchmal 50 Mitarbeiter bei Novartis. Was wir singen? Manche bringen Erfahrung mit, andere nicht. Kein Problem. Wir singen mehrstimmig, ohne Noten, der Text per Beamer an der Wand.

Poppiges, jazziges, südafrikanische Chormusik. Das groovt. Das ist voller Leben. Und nach und nach kommen alle prima im mehrstimmigen Singen an. Derzeit wird über Chornamen und Logo diskutiert. Ich meine, Marketingleute sind ja vor Ort. Besser geht's nicht.

Mir macht das riesigen Spaß. Und den Sängerinnen auch. Oft erreichen mich Mails: Ich freu mich seitdem auf Montag. Wegen dem Chor.

Weitere Projekte laufen an. Wir zeigen aus Datenschutzgründen keine Probenfotos und nennen keine Namen. Wir bitten um Verständnis.

Antje Langnickel

 

 

Reden ist Silber - Singen ist Gold. Chorsingen in Unternehmen. Ein Ausschnitt aus einem Blogartikel. (20.11.16)

 

Stimme Nürnberg bricht immer wieder ein Lanze für das Singen, und dafür, dass das Singen wieder mehr in unseren Alltag integriert wird. Warum? Singen tut einfach gut! Singen ist Selbstausdruck. Singen fördert nachgewiesenermaßen die Gesundheit.

Im Rahmen des Gesundheitsmanagements bringt Antje Langnickel in Zusammenarbeit mit der Auditorin Daniela Scheurlen das gemeinsame Singen in die Unternehmen.

Für Unternehmen ist das Angebot, für die Mitarbeiter ein Chorsingen anbieten zu können, attraktiv im Rahmen des Gesundheitsmanagements.

Wie sieht das Chorsingen konkret aus?

Nun: Der Besprechungsraum oder einer der Gruppenräume werden zum Chorraum.

Antje Langnickel kommt direkt ins Unternehmen und singt mit den Mitarbeitern. Zum Beispiel eine Dreiviertelstunde in der Mittagspause. Oder am Nachmittag vor Feierabend. Die Veranstaltung wird an die Strukturen des jeweiligen Unternehmens angepasst. Es gibt kein Schema F.

So läuft sie zum Beispiel als 14-tägiges Kursprogramm. Ähnlich dem Yoga, das viele Unternehmen ebenfalls im Angebot für ihre Mitarbeiter haben.

Das Chorsingen kann aber auch als Impuls zur Teambildung bei entsprechenden Veranstaltungen gebucht werden oder als Socialising bei Betriebsfeiern. Antje kriegt sie zum Singen, die Menschen. Und viele, die nicht geglaubt haben, es zu können, merken plötzlich: es geht ja doch. Und es macht Spaß. Und es lockert Körper und Geist.

Was wird gesungen?

Zunächst einfache Patterns und Einsinger, und auch bekannte Stücke aus dem Pop-Bereich, die Antje für die Chöre entsprechend aufbereitet. Dazu kommen einfache, aber wirkungsvolle rhythmische Grooves und Bodypercussion. ist ein Klavier vor Ort, ist das perfekt. ist keines da, kommt die Begleitung von eigens dafür aufgenommenen Playbacks, genau abgestimmt auf die Gruppe in Tempo und Tonlage. Die Stücken können flexibel mehrstimmig ausgebaut werden. Mal einfacher und mal komplexer. So dass jeder und jede mitkommt. Denn Druck soll nicht entstehen!

Erste Firmen in Nürnberg haben das Angebot bereits integriert. Sie haben verstanden: Ihr Potential sind die Mitarbeiter und das Klima in der Firma. Welches sich durch gemeinsames Singen ebenfalls sehr zum positiven verändert.